Schon wieder 2 Wochen durch i däm Peking. Schon wieder etliche Tage ohne neuen Blog.
Schande über mich.
Aber die Zeit fliegt, verfliegt sich und ist schon wieder passé. Die Uhren in Peking laufen definitiv schneller als in der Schweiz. Ich weiss nicht wie ich das beweisen soll, oder kann. Aber es ist so! Ich schwöre bei der Suppe.
Bei der Suppe, die zur Zeit unter dem Deckel in Peking vor sich hin köchelt.
Seit ein paar Tagen liegt eine dichte Nebelschicht über und in der Stadt, welche ein Durchschimmern der Sonne komplett verhindert und die Stimmung, zugegeben, ein klein wenig deckt.
Auch denkt man sich zu Hause, ui, das ist so trübe da draussen, sieht aus wie Herbst, sicher kalt, also warm anziehen. Dann steht man völlig überbekleidet draussen und schwitzt dahin. Denn es ist tropischer Nebel. Vom fühlen her wie im Tropenhaus, vom sehen her wie der Nebelschleier im Herbst über der Aare.
Sei normal für diese Jahreszeit, sagen die Pekingesen. Das hätte sogar der Oktopus "Paul" richtig vorhergesehen. Bevor der von den Deutschen und Holländern gelyncht wird, könnte er sich ja noch als Wetteroktopus versuchen, als Pendant zum Frosch. Wenn er schon im Fussball immer richtig gelegen ist, warum nicht auch beim Wetter. Paul Bucheli.
Zum Glück ist diese Fussball-WM vorbei. Jetzt kann wieder normaler Schlafrhythmus hergestellt werden. Für uns im Osten hat man sich nicht interessiert und die Endspiele allesamt auf den frühen morgen gesetzt, so dass es schön jede Nacht brutal verschnitten hat. Und so auch die Schlafphasen.
Die Sache ist gegessen und die Paella hat gewonnen.
Um wieder komplette innere Normalität herzustellen gibt es nur eine Lösung.
Das Meer.
Da geh ich jetzt hin und gleich hinein. Komodo ist das Ziel, in Indonesien gelegen. Dort wird getaucht, noch vor dem Frühstück und viele Male danach. Direkt vom Boot aus.
Dort unten sitzt Paul am Schlagzeug und einie Krabe singt:
Under the sea
Under the sea
Darling it's better
Down where it's wetter
Take it from me
Up on the shore they work all day
Out in the sun they slave away
While we devotin'
Full time to floatin'
Under the sea
Dienstag, 13. Juli 2010
Freitag, 2. Juli 2010
Vuvuzela made in?
CHINA!!!
Genau!
Diese Dinger die zur Zeit in aller Munde sind, in Fan-Münder zum anfeuern und in allen anderen zum darüber ablästern, werden wahrhaftig zu 90 Prozent in China hergestellt. Somit, wie sie stolz selbst behaupten, nehmen sie irgendwie doch an der Fussball WM teil. Und das sicherlich anzahlmässig im millionen Bereich.
Nicht nur in Sachen zahlen sind die Chinesen nun also gut an der WM vertreten, sondern auch in der Lautstärke. Weltweit hört man die Vuvuzelas im charmanten Schwarmgebrüll bis in die Schlafzimmer unters Kopfkissen dröhnen. Kein Wunder, den es sei mit 127dB das lauteste Fan Instrument überhaupt.
Das war so ziemlich das erste, was ich hier zurück in China also mitbekommen habe. Den ich bin zurück. Zurück aus der Schweiz.
Die gute, alte Schweiz, die mir mehr den je, sehr gelassen vorkam. Ruhig. Ke stress.
Es war ein Genuss und ich bin mit geladenen Batterien zurück in der grossen Metropole.
Hier ist alles beim alten und die Botschaft steht noch auf dem selben Fleck.
Und jetzt achtung! Jetzt folgt sogleich eine Premiere!
Mein erster Beitrag über die Arbeit!
Das ist womöglich als Zeichen zu interpretieren, dass sich hier so etwas wie Alltag bei mir eingenistet hat. Nach 11 Monaten legitim würde ich schreiben.
Eben, ich komme zurück aus den Ferien und es hat eine neue Mitarbeiterin gesonnt (geschneit?). Ihr Name: Jessy (Name geändert, Name der Redaktion bekannt). Chinesin. Jung. Sympathisch. Ausser "MSN Chat", hatte sie bisher nicht viel mit Computer zu tun.
Jetzt muss ich kurz etwas ausholen. Wir verfügen auf der Botschaft über eine elektronische Ablage, wo alle Mitarbeiter, vom Gärtner bis zum Botschafter, darauf Zugriff haben um Daten zu teilen. Jede Sektion. Daten an denen täglich gearbeitet wird.
Nun befand Jessy ihren Computer als eher langsam. Ich war leider in den Ferien und somit nicht in der Lage ihr zu erklären, dass dies bei EDA Computern normal ist.
Ihre Überlegung war, zu viele Daten machen den Computer träge, logisch oder? Somit hat sie angefangen Daten zu löschen. Und dies Notabene auf der Ablage der Botschaft. Und da sie in der Kultur Sektion arbeitet und somit nichts mit der politischen Sektion zu tun hat, hat sie kurzum die ganze Ablage der Politik gelöscht. Samt Ordner "Ambassadors Pictures".
Olé!
Der Schock war gross, doch kann man heute vieles wiederherstellen, und ich somit am Schluss der Held.
Lange lebe Backup und Restore!
Schlussendlich habe ich ihr das alles ganz nett erklärt und sie gebeten, gerade bei Dingen wo Ambassador drauf steht, die Finger davon zu lassen.
Und sollte sie es nicht begreifen, werde ich es ihr per Vuvuzela mit 127dB um die Ohren blasen.
Made in China, das verstehen alle.
Genau!
Diese Dinger die zur Zeit in aller Munde sind, in Fan-Münder zum anfeuern und in allen anderen zum darüber ablästern, werden wahrhaftig zu 90 Prozent in China hergestellt. Somit, wie sie stolz selbst behaupten, nehmen sie irgendwie doch an der Fussball WM teil. Und das sicherlich anzahlmässig im millionen Bereich.
Nicht nur in Sachen zahlen sind die Chinesen nun also gut an der WM vertreten, sondern auch in der Lautstärke. Weltweit hört man die Vuvuzelas im charmanten Schwarmgebrüll bis in die Schlafzimmer unters Kopfkissen dröhnen. Kein Wunder, den es sei mit 127dB das lauteste Fan Instrument überhaupt.
Das war so ziemlich das erste, was ich hier zurück in China also mitbekommen habe. Den ich bin zurück. Zurück aus der Schweiz.
Die gute, alte Schweiz, die mir mehr den je, sehr gelassen vorkam. Ruhig. Ke stress.
Es war ein Genuss und ich bin mit geladenen Batterien zurück in der grossen Metropole.Hier ist alles beim alten und die Botschaft steht noch auf dem selben Fleck.
Und jetzt achtung! Jetzt folgt sogleich eine Premiere!
Mein erster Beitrag über die Arbeit!
Das ist womöglich als Zeichen zu interpretieren, dass sich hier so etwas wie Alltag bei mir eingenistet hat. Nach 11 Monaten legitim würde ich schreiben.
Eben, ich komme zurück aus den Ferien und es hat eine neue Mitarbeiterin gesonnt (geschneit?). Ihr Name: Jessy (Name geändert, Name der Redaktion bekannt). Chinesin. Jung. Sympathisch. Ausser "MSN Chat", hatte sie bisher nicht viel mit Computer zu tun.
Jetzt muss ich kurz etwas ausholen. Wir verfügen auf der Botschaft über eine elektronische Ablage, wo alle Mitarbeiter, vom Gärtner bis zum Botschafter, darauf Zugriff haben um Daten zu teilen. Jede Sektion. Daten an denen täglich gearbeitet wird.
Nun befand Jessy ihren Computer als eher langsam. Ich war leider in den Ferien und somit nicht in der Lage ihr zu erklären, dass dies bei EDA Computern normal ist.
Ihre Überlegung war, zu viele Daten machen den Computer träge, logisch oder? Somit hat sie angefangen Daten zu löschen. Und dies Notabene auf der Ablage der Botschaft. Und da sie in der Kultur Sektion arbeitet und somit nichts mit der politischen Sektion zu tun hat, hat sie kurzum die ganze Ablage der Politik gelöscht. Samt Ordner "Ambassadors Pictures".
Olé!
Der Schock war gross, doch kann man heute vieles wiederherstellen, und ich somit am Schluss der Held.
Lange lebe Backup und Restore!
Schlussendlich habe ich ihr das alles ganz nett erklärt und sie gebeten, gerade bei Dingen wo Ambassador drauf steht, die Finger davon zu lassen.
Und sollte sie es nicht begreifen, werde ich es ihr per Vuvuzela mit 127dB um die Ohren blasen.
Made in China, das verstehen alle.
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