Gestern morgen ist mir ein Unfall passiert.
Sicherlich zum fünften Mal schon in meinem Leben.
Und obwohl ich weiss, dass ich es nicht tun sollte, mache ich es immer wieder.
Selber Schuld. Tubbu.
Ja, gestern habe ich mal wieder meine Ohren geputzt. Mit Wattestäbchen. Zuerst das linke Ohr: sauber. Dann das rechte Ohr: plopp und zu war es.
Verdammte Scheisse!
So richtig zu!
So, als hätte jemand seinen Finger in mein Ohr gesteckt zu.
Jegliche versuche den Pfropfen noch irgendwie da raus zu grübeln, verschütteten die Höhle nur noch mehr.
Ich wusste, dass das geschehen konnte. Schon etliche Male musste ich deswegen zum Arzt, damit der dann mit einer Monsterspritze das Ohr mit Hochdruck ausspritzen konnte. Immer hat der Arzt mich ermahnt, Hände weg von den Wattestäbchen, doch ich Volldubbel wollte nicht hören und somit hörte ich nichts mehr.
Doch die Chinesen sind Innovativ. Die haben da eine elegante Lösung, diesem Problem Schmalz zu werden.
Das ganze nennt sich "Ear Massage", und diese habe ich meinen Ohren heute angetan.
Funktionieren tut sie so. Da kommt die Masseuse mit einer Kerze und steckt die einem ins Ohr. Diese schmelzt den Schmalz und der wird darauf per Vakuum aufgesaugt.
Mmmmmhhhhhhh, Schmalz.
Während die Kerze ihre Arbeit verrichtet, wird einem der Nacken durchgeknetet. Also einiges angenehmer, als dieser Hochdruckreiniger im Gehörgang. Ja so angenehm, dass ich prompt eingepennt bin dabei.
Da ich ein Mann bin, wollte ich natürlich am Schluss sehen, was mein Körper da Ausschüssiges produziert hat. War schon noch viel, aber vorallem von Peking und nicht von mir.
Und hören tue ich wieder, als hätte ich neue Ohren erhalten. Der Ipod läuft auf halber Lautstärke wo gestern und wären sie da, würde ich die Vögel zwitschern hören.
Aber da kann ich noch so saubere Ohren haben, da zwitschert noch nichts.
Mal schauen wie lange es geht, bis ich wieder in morgendlicher Unberechenbarkeit in meinen Ohren anfange herumzustochern. Vielleicht passiert es aber auch ganz bewusst, da die Massage schon auch ihren Reiz hat.
Der Dreck kann kommen, die Kerze wartet.
Dienstag, 30. März 2010
Mittwoch, 24. März 2010
Body Symphony
Erst letzthin habe ich einen der treffendsten Sprüche mitbekommen um etwas zu beschreiben, dass den Bach runter geht.
Bereit?
Hier ist er:
THE SHIT HITS THE FAN
Nein, keine falschen Vermutungen, bei mir ist die Darmflora noch vollständig intakt.
Wie gut es mir geht symbolisiert diese Bild wunderschön:
Dies war meine Perspektive während knapp 3 Stunden. Okey nein, Korrektur, ich musste mich zwischendurch mal drehen. Also war das meine Perspektive für vielleicht 1.5 Stunden.
Denn ich habe es gemacht. Lange Zeit hörte ich nur davon, von diesem Modewort, und jetzt wurde es mir persönlich vorgestellt: Spa! Das Spa!
Wir machen keine halben Sachen und da der erste Eindruck der Wichtigste ist, habe ich mich fürs volle Knett-, Wasch- und Würgprogramm entschieden.
Das Programm trug den Namen: The shit hits... eeeh nein, THE BODY SYMPHONY!
Eben, volle 3 Stunden lang.
Als erstes wurden mir meine flaggschiffmässigen Füsse einbalsamiert.
Danach wurde ich mit irgendeinem Blumenbutter mit Kernen drin, von oben bis unten eingesalbt. Scrub nennt sich das im "Fachschargon". Ich kam mir dabei die ganze Zeit vor, als würde jemand den vorig gebliebenen Spätzli-Teig auf mir ausrollen.
Darauf folgte die balinesische Massage.
Und jetzt mal eine Frage an die Masseusen und Masseure dieser Welt:
Wird eigentlich euch schon im Grundkurs "Massage für Dummies" beigebracht, dass ihr genau über die Stelle, die am meisten schmerzen und wo der Kunde denkt, bitte bitte, nicht nocheimal dort, oder wenigstens etwas sanfter, gleich EWIGS und NOCH VIEL HÄRTER massiert?! Denn das war nicht meine erste Massage, aber es war noch jedesmal so und das kann kein Zufall sein.
Ehrlich, ich hab gedacht mir wird der Oberschenkel amputiert. An einem Punkt tat es so weh, dass mir wahrhaftig die Tränen in die Augen schossen.
Aber das liegt vielleicht auch an meinen roten Haaren (höh?!?). Ja, ist so, scheinbar sind rothaarige Gen-bedingt schmerzempfindsamer. Kein Seich im Fall!
Wie dem auch sei, ich habe es überlebt, und ich habe auch nicht reklammiert. Nein, im Gegenteil. Am Schluss konnte ich es nur noch geniessen.
Zu guter Letzt wurde mir noch meine Visage hundertmal eingesalbt, geknettet, abgeschraubt und wieder aufgesetzt.
Es tat gut diese Symphonie. Saugut sogar. Kompliment an den Dirigenten, also die Masseuse, sie hat den Ton getroffen.
Und die Scheisse hat den Ventilator weit verfehlt.
Ah ja, und hier noch mein Beitrag zum Thema Sandsturm.
Schön nicht?
Bild wurde um 10:30 am Morgen geschossen, aber es war gerade mal so hell wie kurz vor Sonnenuntergang.
Mehr sage ich nicht dazu, die Presse hat ja darüber bereits ausführlich berichtet und Bilder sprechen eh mehr als tausend Sandkörner.
Freitag, 19. März 2010
Backstreets don't come back, just stay home!
Folgender Bericht könnte meinem Image Schaden.
Gleich wird es dem Image Chinas ergehen.
Aber am meisten leiden wird das Image der "hinterstrassen Jungs".
Es ist ja relativ selten, dass eine allseits bekannte und weltberühmte Band in Beijing halt macht. Trifft aber dieser undenkliche Fall einmal ein, dann muss man fast dabei sein. Dabei sein ist alles, fernbleiben ist nichts.
Yes dear, die Backstreet Boys kamen. Wir besuchten sie, wollten aber nach zwei Songs nur noch eines: flüchten.
Nichts habe ich vom Konzert erwartet und gar das war zuviel.
Es war die lächerlichste Vorführung, der ich je beigewohnt habe. Wäre das Spektakel als komödiantischer Akt angekündet worden, ich wäre gestorben vor Lachen. Da es aber allen ernstes Ernst gemeint war, schwanden die heraufgezogenen Maulecken schneller aus unseren Gesichtern als uns lieb gewesen wäre.
Erstes Armutszeugnis: Keine Band. Nur ein DJ. Und der hat nichts gemacht.
Zweite Jämmerlichkeit: Zu 90% sang die Kassette und wenn einer der Boys einmal richtig gesungen hat, dann kreuzfalsch. Fälscher als jeder Musicstar, schlimmer als die Schüler der Primarklasse im Stimmbruch, peinlicher denn Gölä im Suff.
Dritte Erbärmlichkeit: Die 4 Männer sind keine Jungs mehr. Sie geraten schneller aus der Puste als Köbi Kuhn beim Golfen und ihre Choreografien wirken wie vom Turnverein Lützelflüh.
Vierte Frechheit: die Bühne wirkte wie ein Überbleibsel des letzten Oktoberfests. Der Tisch vom DJ war ein ausrangiertes Schulpult, die Leinwand haben sie beim Hausmeister im Estrich gefunden und ihre Kleider, welche von möchtegern modisch bis zum Pyjama reichten, unterstrichen das heruntergekommene Bühnenbild.
Ich dachte mir, dass kann ja nicht sein. Wenn die so durch die Welt touren, dann haben sie jegliche Würde verloren. So recherchierte ich dem ganzen etwas nach.
Ich wurde fündig.
Filme auf YouTube von Konzerten der gleichen Tournee in Europa zeigen, die Bühne war grösser, die Kleider wurden gewechselt und die Motivation der Boys schien vorhanden.
Wahrscheinlich haben sie sich gedacht:
Die Chinesen geben sich schnell und mit wenig zufrieden, da brauchen wir nicht die ganze Garderobe mitzunehmen und die Hälfte der Bühne wird es auch tun. Ebenfalls werden wir einfach ein bisschen einen auf Clown machen, das macht uns sympathisch, egal wie schlecht die Witze und die Gesten sind. Auch sollen unsere Techniker einmal die Möglichkeit haben auf der Bühne zu stehen, wenn ihr also unsere Mikrofone wechselt, dann bleibt ruhig ein bisschen und tanzt in unserer Choreografie mit, schwer ist sie ja nicht.
Ah und die Rauchmaschinen lassen wir doch auch gleich weg, wir haben gehört, dass es im Stadion Feuerlöscher haben soll, wir nötigen einfach diese für die Nebeleffekte.
Ganze alles darf man nicht auf die Backstreet Boys abschieben, denn für die Künstler muss es wirklich etwas langweilig sein hier aufzutreten. In Beijing ist es zum Beispiel normal, dass man bis zur vordersten Reihe auf seinem Stuhl sitzt und sitzen bleibt. Hält man sich nicht daran, wird man schnell von der Security aufgefordert sich wieder zu setzen.
Den Künstler ist es ebenfalls nicht gestattet viel zu sagen, je weniger desto besser. Und, eben, es ist ein dankbares Publikum. Wir hatten auch eine Chinesin dabei, sie kam richtig aus sich raus und tanzte wie wild auf ihrem Stuhl herum.
Mit Konzert verwöhnten Europäern haben sie definitiv nicht in der Audienz gerechnet.
Aber, eingeschränkte Bühnenshow hin oder her, auch wenn es uns erlaubt gewesen wäre aus unseren Stühlen zu hüpfen, bei der schwachen und arroganten Performance, wären wir so oder so sitzen geblieben.
Sonntag, 14. März 2010
Eine Frage der Reife
Dieser Blog versucht ja ebenfalls mit den aktuellen Aktualität mitzuhalten, deshalb hier mein Beitrag zum brandherdaktuellen Dauerbrenner mit der Lybien Affäre.
Und zur Verwirrung zur Einleitung gleich ein Intermezzo:
Vorhin hab ich in einen Film hineingezappt, dessen Name ich nicht kenne. Der Film hat mich sogleich in seinen Bann gezogen und dies weil ich mich in der Hauptfigur wiedererkannte.
Wahrscheinlich ist das, das Hauptziel eines jeden Filmes, die Darsteller müssen irgendwie fassbar werden und ein jeder muss sich mit ihnen identifizieren können. Aber noch selten ist das auf Anhieb bei mir so gelungen wie vorhin gerade.
Ein Aspekt daran gibt mir allerdings zu denken. Der Hauptdarsteller war um die 60 Jahre alt.
Die Frage, die mich jetzt beschäftigt ist:
Bin ich denn nun im Kopf bereits so "alt" wie ein 60 jähriger, oder ändert Man(n) sich im Verlaufe seiner Jahre nicht wirklich?
Was hat das ganze mit China zu tun?
Nichts.
Und mit Lybien?
Noch weniger.
Aber China, Lybien und die Schweiz verbindet etwas.
Die Botschaften.
Die lybische Botschaft steht nämlich direkt hinter der schweizer Botschaft in China.
Voilà, dies mein Beitrag zur Lybien Affäre.
Ein anderer Beitrag zu dieser ganzen Geschichte hat mir gestern unser Techniker erzählt.
Er war am Samstag auf dem Gemüsemarkt. Dort war am selben Stand ein arabischer wirkender Ausländer. Die beiden kamen ins Gespräch.
Irgendeinmal wurden die Herkunftsländer der beiden angesprochen. Unser Techniker: Schweiz, der Araber: Lybien.
TATAAAAA
Darauf der Lybier "Oh, our countries are at war!" sagte er und lächelte dazu.
"But you know," fuhr er fort "not everyone in our country thinks the same."
Und beide gingen sie schmunzelnd, schulterklopfend und friedlich voneinander.
Vielleicht ändert sich Man(n) wirklich nie.
Die einen sind Erwachsen und die anderen bleiben im Kindergarten.
Und zur Verwirrung zur Einleitung gleich ein Intermezzo:
Vorhin hab ich in einen Film hineingezappt, dessen Name ich nicht kenne. Der Film hat mich sogleich in seinen Bann gezogen und dies weil ich mich in der Hauptfigur wiedererkannte.
Wahrscheinlich ist das, das Hauptziel eines jeden Filmes, die Darsteller müssen irgendwie fassbar werden und ein jeder muss sich mit ihnen identifizieren können. Aber noch selten ist das auf Anhieb bei mir so gelungen wie vorhin gerade.
Ein Aspekt daran gibt mir allerdings zu denken. Der Hauptdarsteller war um die 60 Jahre alt.
Die Frage, die mich jetzt beschäftigt ist:
Bin ich denn nun im Kopf bereits so "alt" wie ein 60 jähriger, oder ändert Man(n) sich im Verlaufe seiner Jahre nicht wirklich?
Was hat das ganze mit China zu tun?
Nichts.
Und mit Lybien?
Noch weniger.
Aber China, Lybien und die Schweiz verbindet etwas.
Die Botschaften.
Die lybische Botschaft steht nämlich direkt hinter der schweizer Botschaft in China.
Voilà, dies mein Beitrag zur Lybien Affäre.
Ein anderer Beitrag zu dieser ganzen Geschichte hat mir gestern unser Techniker erzählt.
Er war am Samstag auf dem Gemüsemarkt. Dort war am selben Stand ein arabischer wirkender Ausländer. Die beiden kamen ins Gespräch.
Irgendeinmal wurden die Herkunftsländer der beiden angesprochen. Unser Techniker: Schweiz, der Araber: Lybien.
TATAAAAA
Darauf der Lybier "Oh, our countries are at war!" sagte er und lächelte dazu.
"But you know," fuhr er fort "not everyone in our country thinks the same."
Und beide gingen sie schmunzelnd, schulterklopfend und friedlich voneinander.
Vielleicht ändert sich Man(n) wirklich nie.
Die einen sind Erwachsen und die anderen bleiben im Kindergarten.
Dienstag, 9. März 2010
213
So wie ich es mitbekommen habe, muss ich euch nichts vorjammern, was im Moment das Thema Winter betrifft. Dieser scheint auch bei euch, genau 8073 Km weiter weg, wieder eingezogen zu sein.
Ja, bei uns auch.

Die 213 auf dem Nummernschild steht übrigens für die Schweiz. Und das die Plakette schwarz ist heisst: VORSICHT, Diplomat!
Ich hätte auch so eine Nummer. Hätte, wenn ich ein Auto hätte.
Haben tue ich nur Pigeon.
Item.
Zurück zu wirklich Interessantem, das interregional, bis Intermailand, gar interkontinental, interessiert.
Obwohl nicht mehr ganz aktuell, habe ich auf einem Etui, ihr wisst schon, so ein Schuletui, voller Schreiber, meist völlig verschmiert von den vielen ausgelaufenen Tinten, und Klebrig vom kaputten Leim, folgende Etikette entdeckt.

Die stammt noch aus der Zeit, wo es gerade brandaktuell war, dass in China häufig Kinderarbeit betrieben wird.
Jaja, in den europäischen Kinderzimmer findet man so einige Plüschtiere, die zwar flauschig aussehen und viel gekostet haben, aber unter Zwangsarbeit und Blutschweiss hergestellt wurden.
Das war und ist natürlich keine gute Werbung für die Chinesische Volksrepublik.
So haben sich kurzerhand die Schwarzmärktler von den Touri-Einkaufsmeilen entschieden, von diesem misserablen Image wegzukommen, haben an jedes Plüschtier, jede Jacke, jedes T-shirt, jedes Etui eine Etikette angenäht, hinten eine USA-Flagge und vorne der Spruch "carefully made in USA", damit auch jeder Besucher des Landes, wenn er diese Etikette sieht, jegliche Gewissen aus dem Kopf verbannen kann, getrost weiter einshoppt und bekauft, und alle somit glücklich macht.
Obwohl sich natürlich genau nichts verändert hat. Ausser vielleicht, dass nun das arme Kind in der Fabrik dem Plüsch-Nemo nicht nur die Augen, sondern mit seinen Wunden Fingerchen auch noch diese Etikette annähen muss.
Da platzt doch gar dem plüschigen Mickey Mouse die Naht am Kragen!
Darum, traut keiner Etikette, auch nicht wenn sie die Nummer 213 trägt.
Ja, bei uns auch.

Die 213 auf dem Nummernschild steht übrigens für die Schweiz. Und das die Plakette schwarz ist heisst: VORSICHT, Diplomat!
Ich hätte auch so eine Nummer. Hätte, wenn ich ein Auto hätte.
Haben tue ich nur Pigeon.
Item.
Zurück zu wirklich Interessantem, das interregional, bis Intermailand, gar interkontinental, interessiert.
Obwohl nicht mehr ganz aktuell, habe ich auf einem Etui, ihr wisst schon, so ein Schuletui, voller Schreiber, meist völlig verschmiert von den vielen ausgelaufenen Tinten, und Klebrig vom kaputten Leim, folgende Etikette entdeckt.

Die stammt noch aus der Zeit, wo es gerade brandaktuell war, dass in China häufig Kinderarbeit betrieben wird.
Jaja, in den europäischen Kinderzimmer findet man so einige Plüschtiere, die zwar flauschig aussehen und viel gekostet haben, aber unter Zwangsarbeit und Blutschweiss hergestellt wurden.
Das war und ist natürlich keine gute Werbung für die Chinesische Volksrepublik.
So haben sich kurzerhand die Schwarzmärktler von den Touri-Einkaufsmeilen entschieden, von diesem misserablen Image wegzukommen, haben an jedes Plüschtier, jede Jacke, jedes T-shirt, jedes Etui eine Etikette angenäht, hinten eine USA-Flagge und vorne der Spruch "carefully made in USA", damit auch jeder Besucher des Landes, wenn er diese Etikette sieht, jegliche Gewissen aus dem Kopf verbannen kann, getrost weiter einshoppt und bekauft, und alle somit glücklich macht.
Obwohl sich natürlich genau nichts verändert hat. Ausser vielleicht, dass nun das arme Kind in der Fabrik dem Plüsch-Nemo nicht nur die Augen, sondern mit seinen Wunden Fingerchen auch noch diese Etikette annähen muss.
Da platzt doch gar dem plüschigen Mickey Mouse die Naht am Kragen!
Darum, traut keiner Etikette, auch nicht wenn sie die Nummer 213 trägt.
Freitag, 5. März 2010
Hong Kong Sling und seine Darsteller
Dienstag, 2. März 2010
Hong Kong Sling
Ich habe mich verliebt.
Oh yes dear!
Ob es Liebe auf den ersten Blick war?
Hm, nein. Aber an das glaube ich sowieso nicht und wenn nicht auf den ersten, dann kamen die Gefühle sicherlichen auf den zweiten Blick.
Hong Kong!
Grossstadtdschungel.
Ein Begriff der uns allen geläufig ist. Aber bisher traf dieses Wort noch nie so in die schwarze Mitte, wie bei der Beschreibung für Hong Kong.
Die Wolkenkratzer ragen so eng bei einander derart hoch in die Lüfte, dass die Sonne es schwierig hat mit ihren Fingerspitzen den Boden zu berühren.
Ein Durchkommen durch die enormen Menschenmassen ist nur mit Körpereinsatz möglich und nicht selten wünscht man sich eine Machette zur Hand.
Noch und nöcher empfangen einem in der Geschmackskartei fehlende Gerüche.
Man begegnet bekannten und unbekannten Spezien.
Die Tropenluft lässt einem den Schweiss den Rücken hinunter kullern und ohne Kompass ist man der Orientierungslosigkeit erbarmungslos ausgesetzt.
Noch jetzt ächzt mein Nacken vom ewigen Spazieren gemäss "Hans guck in die Luft". Aber für mich war es schwierig bis unmöglich mich an diesen türmenden Betonbäumen satt zu sehen.
Es ist eine Stadt der Muster. Ein wilder Mix aus Farben, Alter und übermütigem Design. An jeder Ecke lauert ein neues Kunstwerk.
Hier ist es möglich, dass ein vor dem Zerfall stehendes Gebäude einen Meter vor dem 2 Tage altem, modernen Glasscontainer stehen bleibt und sich dort langsam verkriecht in den neuen Bauten.

Die Strassen sind überlagert mit Schildern. Was einmal ein Lockversuch für die jeweiligen Geschäfte hätte sein sollen, ist jetzt nur noch ein Gemälde aus Farben und Lichtern.

Und die Skyline.
Uns zeigte sie sich nicht klar und deutlich, sondern dramatisch. Ein paar gierige Wolken verfingen sich an den emporragenden, beleuchteten Hochhäusern. Es sah aus, als liefern sich Wolken und Beton einen erbitterten Kampf und wir hatten die Logenplätze ergattert um dem Spektakel zu zuschauen.
Ganz traditionsgemäss mit einem Singapore Sling in der Hand.

Drei Tage waren knapp um diese internatioanle Schönheit vollends zu bewundern. Für mich ist diese Stadt sogleich in die Top 5 der Meisterstädte mit eingezogen. Sie schafft es vieles zu vermischen, was mich an anderen Städten jeweils so fasziniert hat.
Diese Liebeserklärung ist noch lange nicht abgeschlossen, ich muss bald zurück zu ihr, um sie noch weiter zu erforschen.
Und vielleicht ist es genau das, was mich zur Liebe treibt:
Hong Kong möchte ich immer wieder neu entdecken.
Oh yes dear!
Ob es Liebe auf den ersten Blick war?
Hm, nein. Aber an das glaube ich sowieso nicht und wenn nicht auf den ersten, dann kamen die Gefühle sicherlichen auf den zweiten Blick.
Hong Kong!
Grossstadtdschungel.
Ein Begriff der uns allen geläufig ist. Aber bisher traf dieses Wort noch nie so in die schwarze Mitte, wie bei der Beschreibung für Hong Kong.
Die Wolkenkratzer ragen so eng bei einander derart hoch in die Lüfte, dass die Sonne es schwierig hat mit ihren Fingerspitzen den Boden zu berühren.
Ein Durchkommen durch die enormen Menschenmassen ist nur mit Körpereinsatz möglich und nicht selten wünscht man sich eine Machette zur Hand.
Noch und nöcher empfangen einem in der Geschmackskartei fehlende Gerüche.
Man begegnet bekannten und unbekannten Spezien.
Die Tropenluft lässt einem den Schweiss den Rücken hinunter kullern und ohne Kompass ist man der Orientierungslosigkeit erbarmungslos ausgesetzt.
Noch jetzt ächzt mein Nacken vom ewigen Spazieren gemäss "Hans guck in die Luft". Aber für mich war es schwierig bis unmöglich mich an diesen türmenden Betonbäumen satt zu sehen.
Es ist eine Stadt der Muster. Ein wilder Mix aus Farben, Alter und übermütigem Design. An jeder Ecke lauert ein neues Kunstwerk.
Hier ist es möglich, dass ein vor dem Zerfall stehendes Gebäude einen Meter vor dem 2 Tage altem, modernen Glasscontainer stehen bleibt und sich dort langsam verkriecht in den neuen Bauten.

Die Strassen sind überlagert mit Schildern. Was einmal ein Lockversuch für die jeweiligen Geschäfte hätte sein sollen, ist jetzt nur noch ein Gemälde aus Farben und Lichtern.

Und die Skyline.
Uns zeigte sie sich nicht klar und deutlich, sondern dramatisch. Ein paar gierige Wolken verfingen sich an den emporragenden, beleuchteten Hochhäusern. Es sah aus, als liefern sich Wolken und Beton einen erbitterten Kampf und wir hatten die Logenplätze ergattert um dem Spektakel zu zuschauen.
Ganz traditionsgemäss mit einem Singapore Sling in der Hand.

Drei Tage waren knapp um diese internatioanle Schönheit vollends zu bewundern. Für mich ist diese Stadt sogleich in die Top 5 der Meisterstädte mit eingezogen. Sie schafft es vieles zu vermischen, was mich an anderen Städten jeweils so fasziniert hat.
Diese Liebeserklärung ist noch lange nicht abgeschlossen, ich muss bald zurück zu ihr, um sie noch weiter zu erforschen.
Und vielleicht ist es genau das, was mich zur Liebe treibt:
Hong Kong möchte ich immer wieder neu entdecken.
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