Montag, 31. Mai 2010

In der Früh, auf der Mauer, in der Luft

Immernoch Pfingsten?!
Bitte entschuldigt, ich hink ein wenig hinterher.
Aber die Tage werden auch länger hier, und die logische Schlussfolgerung daraus ist, dass mehr passiert, aber immernoch gleich viel Zeit übrig bleibt um den Blog zu schreiben.
So gesehen letzten Samstag, also eigentlich Sonntag, aber ich funktioniere leider nach wie vor so, dass ich den nächsten Tag erst zu demjenigen kröne, wenn ich den letzten per Schlaf abgeschlossen habe. Ä HÄ!
Darum, letzten Samstag um 4 Uhr 30 in der Früh (Sonntag), waren die Beine müde und die Gesellschaft auch, nur das Wetter, das war bereits aufgestanden.
Wo man sonst schwarze Nacht, Sterne hinter dem Smog und ein durch diesen durchschimmernden Mond erwarten würde, war bereits die Sonne da!
Okey, halb fünf in der Früh ist schon früh, aber nicht so früh, dass die Sonne schon das Gefühl haben müsste, den Gockel zu überlisten und noch vor seinem gekrähe ihre Fühler auszustrecken, oder?
Aber sie tat es. Und sorgte damit bei den Sehsinnen, wie bei den Hirnströmmungen, für ein wenig Verwirrung.

Das war nicht an Pfingsten.
Zu pfingsten gingen wir noch per Mauer in die Lüfte. Den die Mauer vermag Flügel zu verleihen.

Schon ein paar Mal habe ich diesem langen Wunderwerk nun einen Besuch abgestattet. Der Letzte wird es wahrscheinlich nicht gewesen sein, sagt mir mein innerstes Bauchgefühl (und all jene die noch einen Besuch angekündet haben). Zeigt sie sich aber von ihrer schönsten Seite, so gesehen eben an Pfingsten, dann nehme ich diese Möglichkeit mit Steinkuss an.
Faszinierend ist sie schon, wie sie sich, wie eine senile Schlange, unsystematisch und nicht selten unerklärlich, über die Berge zieht.
Dass dieses Monument tatsächlich für Nichts gebaut wurde, sorgt sicherlich dafür, dass sich noch der eint oder andere Krieger im Grab umdreht.
Wir jedoch danke es ihnen, genauso wie das Subway Restaurant am Fusse, die hundertausenden Marktstände in der Nähe, die Händler mit den T-Shirts "I climbed the great wall of China", die unzähligen Reiseorganisationen, die Jadefabrik auf dem Weg, sowie alle anderen Millionen von Touristen, die per Sessellift hinauf und per Roddelbahn hinunter befördert werden.

Mittwoch, 26. Mai 2010

Intro(ducing)

Wie feiern Chinesen Pfingsten?
Wahrscheinlich gar nicht.
Diejenigen die es jedoch feiern, machen es so:
Sie nehmen ein lahmgelegtes Industriegebiet, funktionieren es zu einem Elekto-Festival um und benennen es INTRO.

Rechtzeitig dazu, traff aus der Schweiz Besuch ein.
Let me INTROduce to you...


...mit ausgetüftelten chinesischen Namen: Lafeia and Koulin!

Die tüchtigen Leser von diesem Blog mögen sich vielleicht an die Beiträge übers Künstlerviertel 798 erinnern (alle anderen sollen sich bitte kurz schämen). Und genau in diesem Quartier, fand dieses Festival statt.

Den Sommer haben wir ja schon lange Willkommen geheissen hier in der Stadt, in der Mitte des Landes, im Zentrum der Welt. Wetter stimmte also perfekt.
An der Musik, von namhaften chinesischen, japanischen und allerwelts DJs aufgelegt, war ebenfalls nichts auszusetzen.
Jedoch das tüpfelchen auf dem i, lieferte das multi-linguale und-kulturelle Publikum. Selten konnte ich so ein wilder, wie aus dem Schüttelbecher kommender, Mix von Leuten auf einem Haufen beobachten. Die türkische Gruppe, die umher tanzte, als hätte sie die Schweiz aus der EM hinaus geworfen. Dänen, welche sich den Oberkörper vollgeschmiert haben mit "Intro" in allen Schreibvariationen. Die amerikanische Familie, die zum farbigen Schriftzug "Vision" sich in Pose setzte und diverse Chinesen mit dem Kleber "I Love Techno" auf der Brust.

Was bei allen fehlte, war das für Festival so typische Bier in der Hand.
Dafür gab es Eiscrème grosse Becher, gefüllt mit irgendeinem Vodka-Sirup Gesöff. Da die Musik nicht sonderlich laut war, sorgte schlussendlich der Vodka Fusel von diesem Becher dafür, dass uns am nächsten Tag der Kopf weiter dröhnte.

Und das alles in mitten von rostigen Röhren, schwindelerregend hohen Schornsteinen und zwischen lahmgelegten Bahngeleisen.



Die Szenerie einmalig, die Überraschung einmal mehr perfekt.

Zum Abendessen gab es später ein saftig, medium gebratenes Stück Fleisch auf der Terrasse von Bleu Marine, darauf ein Mojito auf dem Dach des Beachclubs mit richtigem Sand zwischen den Zähen und zu guter Letzt, um ein wenig Boden unter das ganze zu legen und nicht ganz zu versumpfen, Barbecue beim Koreaner.

So kann also ein Tag am Pfingstwochenende aussehen.
Und da soll noch einer kommen und behaupten Beijing sei nicht international.

Freitag, 21. Mai 2010

Und am besten beschissen hat:

Fratelli d'Italia,
l'Italia s'è desta,
dell'elmo di Scipio
s'è cinta la testa.
Dov'è la Vittoria?

Und so weiter. Aber nur mit Hand aufs Herz und Gel im Haar!
Ja, die Italiener, die mit ca. 20 Spielern, statt den erlaubten 10 aufgetreten sind, haben das berühmt, meisterlich berüchtigte Botschaftsturnier für sich entschieden. Und zwar im Final gegen Rumänien.
Gefolgt von Russland, dann den Chinesen und ein paar anderen.

Und wo sind unsere starken und übermächtigen Gegner geblieben? Die Österreicher mit ihrem unberrechenbaren Botschafter? Die Serben mit ihren Killerschüssen, die unserem Torwart schier die Handgelenke brachen?
Rang 7 und 8!

Und die liebe Schweiz, mit den Alpine Tigers?
Rang 9!

Also nur gerade für uns waren diese zwei Gegner übermächtig.

Aber immerhin Rang 9!
Wir hätten nur noch den Trostpreis fürs fairste Team absahnen müssen, und die Niederlage wäre perfekt gewesen.

Sooooo, fertig Fussball. Jetzt widmen wir uns wieder den wirklich wichtigen Dingen.
Wie zum Bespiel dem Sommer.
35 Grad, kennsch?
Die Badehose ruft, nur die Aare fehlt. Egal, dieses künstlich angelegte Gewässer nebenan tuts auch. Wenn die Fische darin überleben, werde ich das ebenfalls.
Brille auf, Nasenklammer gesetzt!
Okey, doch nicht. Diese Kloake stinkt zu fest nach ganz dünner Scheisse und ganz dickem Stinktofu.
Ein kühles Yanjing muss reichen.
Ganbei!

Montag, 17. Mai 2010

Alpine Tigers

Genau, das sind wir.
Die Alpine Tigers, samt Fans und Chihuahua!

Mit montierten Nopen und aufgesetzten Schienbeinschonern begaben wir uns heldenhaft aufs Schlachtfeld.

Unser erster Gegner hiess: Serbia!
Dank klischeehafter Denkweise und Vorurteilen, wurde Serbia zu unserem Angstgegner.
Und furchteinflössend sahen sie wahrhaftig aus. Die meisten der Spieler mindestens ein halber Kopf grösser und 10 Kilo schwerer als wir.
Als unser Verteidiger seinen Gegenspieler namens "Botob" sah, ein Mann in der Masse so massig wie ein dreitüriger Kleiderschrank, wollte er nur noch auf die Ersatzbank.
Und doch, einmal mehr wurde bewiesen, dass Vorurteile für die Katze sind und dem Tiger zum frass sollten vorgeworfern werden. Die Serben zeigten sich von einer harten, aber sehr gekonnten und vorallem äusserst fairen Seite.
Dobro Dobro!

Der zweite Gegner war Österreich.
Die traten samt Botschafter an. Ein kleiner, rundlicher und gewitzer Mann. Entgegen allen Erwartungen, die Österreicher sind ja so nette Leute, die den lieben langen Tag nur Schnitzel zum Hauptgang und Sachertorte zum Abgang verspeisen, die tun doch weder dem Rind, noch der Milch spendenden Kuh etwas zu leide, fiel diese Partie etwas härter aus.
So wurde auch der österreichische Botschafter nicht verschont und von unserem Diplomaten und Coach in der Schlussphase spektakulär gegrätscht. Dank seinen Rundungen, blieb der Botschafter jedoch unversehrt.
Dank dia, gell!

Beide Gruppenspiele haben wir verloren. Ein weiterkommen somit verunmöglicht.
Die Engländer, die das gleiche Schicksal traf, schlugen vor, noch ein Freundschaftsspiel zu absolvieren, damit wir nicht ganz für nichts um halb sechs in der Früh und anderhalb Stunden für einen Weg auf uns genommen haben.
Es waren Engländer, wie sie in den Asterix Comics gezeichnet werden. Die einzige Mannschaft, ohne Trikot, aber mit sofortigem Wiedererkennungswert.
Sie scheiterten an dem sehr überzeugendem Kazachstan, welches ohne Borat, aber mit viel Technik aufgetreten ist und an den übermächtigen Italienern, welche sich aufführten, wie ihre grossen Brüder der Nationalmannschaft, gleich liegen blieben, wenn einmal zu fest gezupft wurde, und dem Schiedsrichter von der Mama predigten, wenn ein Entscheid gegen sie ausfiel.
"Porco Dio!"
Gegen diese Engländer traten wir stark auf, schossen auch in der Anfangsphase Tore. Doch ging mir, diesmal in der Verteidigung, dieses Ebenbild von Wayne Rooney, der zu gross geratene Zwerg, einmal durch die Lappen und in der Pause war die Partie ausgeglichen.
Wir begnügten uns vorerst mit Wasser, wo sich die Engländer bereits ans Bier machten.
Von diesem wahrscheinlich demnach aufgelockert, holten sie sich den freundschaftlichen Sieg ins Bierbäuchlein.
Cheers Man!

Fazit: alles verloren!
Aber Ehrenvoll und nicht zu Null.
Passt doch in dieses schwarze Wochenende des Sports. Zuerst die Alpine Tigers, darauf YB und zu guter Letzt noch Federer.
Es hat nicht sollen sein.
Trotzdem sind wir glücklich, zufrieden und unverletzt. Als Trostpreis haben wir eine offizielle Einladung der Engländer bekommen, bei ihnen auf der Botschaft auf deren Fussballfeld (!!!) mal spielen zu gehen.
Wir üben also schon für nächstes Jahr.
Der Löwe hat noch nicht ausgebrüllt!
DAI DAI!!!

Freitag, 14. Mai 2010

Ruishi Jia You!!!

Es ist soweit.
Morgen ist unser Tag. Morgen findet die Botschafts-Fussball Meisterschaft statt.
Und unsere Gegner wurden letzten Dienstag bekannt gegeben. Das Los hat entschieden.
Zwei saustarke Mannschaften werden uns gegenüber stehen.
Zu Dritt sind wir in der Gruppe. Die Gruppenphase gilt es zu überstehen. Ein Sieg würde reichen.

Gegner Nr. 1: ÖSTERREICH!

Obwohl jetzt jeder von euch denkt, jaja, die Österreicher, die sind schlagbar, täuscht euch nicht liebe Freunde. Der 1. Assisistent vom Österreichischen Botschafter ist Coach der Mannschaft und der Botschafter spiele auch gleich selber mit. Auch wird gemunkelt, das der Österreichische Botschafter die letzten 4 Jahre nur Leute eingestellt hat, die eine fussballerische Vergangenheit haben. Ä HÄ!

Und dann der Angstgegner schlechthin. Ein Schauder liess uns die Rückenhaare aufzucken, bei der Verkündung dessen.

Gegner Nr. 2: SERBIA!!!

Der Coach der Serben: ein Hüne. Ein Tier von einem Mann. Wird die ganze Mannschaft so sein, werden wir mehr als nur Glück und Schienbeinschoner brauchen um zu überleben.

Deshalb liebe Freunde, ich erwarte von euch, dass ihr alle eure Wecker stellt, oder gleich bis um 3 Uhr morgens wach bleibt um dann, zum Anpfiff unseres ersten Spiels, kurz an uns und unsere Waden zu denken.
So bin ich überzeugt, werden wir sie alle platt machen.

Die Krallen sind gewetzt, das Brüllen wohl geübt! Wir werden die Leftzen hochziehen und unsere Zähne zeigen!
Wir sind die Alpine Tigers!


Montag, 10. Mai 2010

Ein Tag im Mai

Heute, Montag.
Normalerweise stehen Montage ja unter einem schlechten Stern. Wenn überhaupt. Manchmal stehen sie auch nur unter bedecktem Himmel. Dies die Ansicht von vielen. Nicht für mich. Jedenfalls nicht Heute.
Heute, Montag, 10. Mai. Diesen Montag werde ich nicht so schnell vergessen.
Denn Heute war der Tag, an dem ich zur Arbeit schreitete und dabei dachte, Peking ist schon schön. Gutes Wochenende durch, es ist warm, es ist sonnig, auf, sowie neben der Arbeit läufts mehr als besser, einfach ein Tag, wo man mit den Mundwinkeln im Spagat durch die Gegend stolziert.

Heute war auch der Tag, wo ich vor der Visaabteilung bei Kollegen stand und von drinnen mir eine Kollegin zuwinkte, voller Elan auf die Tür nach draussen zuging, ja förmlich zuraste und mit einem lauten Knall voll in diese hinein prallte.
BÄM!
Aber wirklich BÄM!!!
So ein BÄM! das alle Mitarbeiter aufgeschrocken sind um zu schauen, was genau explodiert war. Die Chinesin liess sich nichts anmerken und verschwand in der Toilette.
Als ich die Abteilung betrat, grinste sie mir mit blutender Nase aus der Toilette heraus zu und begrüsste mich als wäre ihre Nase noch gerade.
An der Glastür kleppt noch jetzt ihr Gesichtsabdruck. Alles vorhanden. Von der Stirn, über die Backen, die Nase, der Mund, bis zum Kinn. Perfekt, wie in Stein gemeiselt.

Heute war ebenso der Tag, wo wir den Abschied einiger Kollegen feierten.
Feierten?
Nein, falsches Wort. Bedauerten, eigentlich.
Das komödiantische an diesem Ereignis war der Botschafter. Ich weiss nicht was er genau gemacht hat, ob er krank war, noch ein Golfball in seinem Hals stecken war, oder schlicht an zuvielen Anlässen seine Stimme abwetzte, aber er klang wie ein Luftballon, dem man die Luft abliess.
Seine Stimme schwankte von einer Oktave in die anderen und das in einer Lautstärke, dass selbst das leiseste Rascheln des Windes in den Baumkronen ihn übertönte.
In der hintersten Reihe, die Chinesin der Visaabteilung. Mit dickem Pflaster über der Nase. Das Gesicht vielleicht noch ein wenig flacher als vorher.

Und Heute war genauso der Tag, wo ich einen meiner grössten, sportlichen Erfolge hier i däm Peking feiern konnte.
Nach etlichen, harten Kämpfen auf dem Court, einigen bitteren und nicht selten sehr deutlichen Niederlagen meinerseits, ist es mir heute gelungen, diesen Diplomaten, diesen Diplomaten der Wirtschaftssektion, ja genau der, der Jahre lang im Club gespielt hat, den habe ich heute im Squash geschlagen.
2:0 hinten in den Sätzen. Und dann doch noch. Mit teils spektakulären Ballwechseln, Ballwechsel die Eintrittgeld verlangt hätten, habe ich es geschafft den König vom Platz zu stossen. Der Löwe hat gebrüllt und gekämpft. Und doch musste er die Höhle verlassen.

Heute ist der Tag, wo ich jetzt ins Bett gehe, denn morgen steht wieder vieles auf dem Programm: nämlich ein scheinbar gewöhnlicher Dienstag, 11. Mai, i däm Peking!

Dienstag, 4. Mai 2010

Die Gründung des ISCP

Erstaunlich, erneut wurde heute mein Name verhunzt. Ich hab schon gedacht jetzt haben wir dann alle durch, von "Tsui", bis "Tissue", über "Tea Shuei".
Heute dann: Tai Chi!
Wo genau sehen die, ja sehen, denn der heute sah den Namen auf dem Bildschirm, BILDLICH!!!, einen "A" in "TSCHUY"!!!
Ich lach dann meist nur und lobe noch obendrauf vorbildlich: yes, your pronunciation is very good!

Jawohl, lang war ich weg vom Blog, aber nicht vom Fenster.
Vor dem Fenster übrigens, REGEN!!!
Seit meinem letzten Eintrag hier, hat es bestimmt 3 Mal geregnet. Und das ist sauschön! Ihr ewigen Wetter-Jammerer dort drüben könnt euch das vielleicht nicht vorstellen, aber Regen kann man vermissen. So sehr vermisst habe ich diese erfrischenden Tränen des Petrus, dass ich beim ersten Wolkenbruch nach draussen gestürmt bin, um in dieser Pracht zu promenieren.
Als ich dies voller Stolz auf der Botschaft zum Besten gab, sah man mich nur gross an und klassierte mich zum Spinner, denn der Regen hier sei sauer. Und nein, der Grund zu seiner Boshaftikeit sei nicht, weil man ihm vielleicht ein Bein gestellt habe, sondern weil er halt all den Siff aus der Luft sammle und auf unserer Kopfhaut sähe.
Gut, also ab unter den Schirm.

Zwischendurch wurde mal ich noch zum Sturm. Und zwar im Fussball.
Ja, da höre ich einige meiner guten Freunde bis hier gröllen, Tennis okey, aber Fussball, PAH, so eine Pfeife, aber es ist so, ich bin in einer Fussballmannschaft. Und zwar in derjenigen der Schweizer Botschaft. Und wir spielen. Wir spielen an der Botschaftsmeisterschaft. Ich bin im Sturm. Und ich werde heulen und toben!

Besuch war auch noch da. Und was für Hochkarätiger. Aus Shanghai. Ja, genau, dort wo jetzt unser Expo-Pavillon steht und alle Chinesen einmal Sessellift fahren wollen.
Und diese 3 Besucherinnen haben zwar den Frühling im Gepäck vergessen, aber um es wieder gut zu machen gleich den Sommer mitgebracht. The return of the Flip-Flops. Zu angenehmen 30 Grad wurde nur einem Verb die höchste Priorität zugewiesen: geniessen!
Und aus unserem Genuss und der guten Stimmung heraus haben wir einen Club gegründet.
Meine Damen und Herren, ich präsentiere euch den "Internationalen Schlittäää Club (vo däm) Peking"!



Den Sinn konnten wir nicht genau definieren, es geht irgendwie vorallem ums "posen" vor der Kamera und ...eben, geniessen. Nur in einem waren wir uns einig, wir nehmen nicht jeden auf, und diejenigen die gerne beitreten möchten, die müssen eine harte Prüfung durchstehen.
Auf diese kann man sich auch nicht vorbereiten, denn entweder ist man als Schlittä geboren, oder man stirbt unter dem sauren Regen. Kühe nehmen wir nicht, Zicke muss man sein. Der Waschlappen bleibt zu Hause und der Bock kommt mit.

So, ich geh jetzt noch meine Beinchen wetzen, denn ich will nicht dass es heisst: der Tai Chi sei ein bisschen durch den Wind.